Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur -  Paul Dobe
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Paul Dobe (1880–1965)

Paul Dobe: Gemeine Butterblume, Taraxacum officinale, Fruchtkopf, halbabgeblasen, 1914, © Klassik Stiftung Weimar

Von Paul Dobe befindet sich ein umfangreicher Bestand an Abzügen, Negativen, Dias, graphischen Motiven und weiteren Dokumenten in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur.
In Magdeburg als Mechaniker und Technischer Zeichner ausgebildet, kam Dobe 1903 mit dem Ziel nach Berlin, an der Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums (heute Universität der Künste) ein Studium aufzunehmen. Dort hatte Karl Blossfeldt 1899 seine Lehrtätigkeit im Fach des „Naturformenstudiums“ begonnen und es besteht durchaus die Möglichkeit, dass Dobe um dessen Unterricht wusste.
Paul Dobe verließ jedoch Berlin, um in München an der privaten Debschitz-Schule seine Studien zu vertiefen. Unter dem Einfluss des Bildhauers Hermann Obrist, einer der Gründer der Schule, entdeckte Dobe dort mit Hilfe eines Mikroskops sein Lebensthema der „kleinen Blume“. Sie wurde für ihn zu einem universalen Beispiel, anhand dessen sich die Prinzipien des Lebens veranschaulichen ließen. Bleistiftzeichnungen, Skizzen und Schattenrisse sind sein Handwerkszeug zur Darstellung der Pflanzenformen. 
1929 erschien in der Reihe Die Blauen Bücher seine mit Photographien illustrierte Publikation Wilde Blumen der deutschen Flora. Der Verleger Robert Langewiesche, auf den die berühmte Bücherreihe zurückgeht, war im Übrigen ein langjähriger Freund von Paul Dobe. 1919/1920 war Dobe im Bereich der Lehre am gerade gegründeten Bauhaus in Weimar tätig, mit Vorträgen zum Thema „Die Natur als Quelle der Kunst unter besonderer Berücksichtigung der Gewächse.“ Pädagogik und Lehre zählten generell neben dem künstlerischen Pflanzenstudium zu seinen weiteren Interessensgebieten – was ihn in beiderlei Hinsicht mit der Person Karl Blossfeldts verbindet.

Literatur

Anne Feuchter-Schawelka: „Auf der Suche nach der reinen Form. Annäherung an Paul Dobe“, in: Die Sprache der Pflanzen. Klassiker der Pflanzenfotografie im frühen 20. Jahrhundert, Hrsg. Rainer Stamm und Kai Uwe Schierz für die Kunsthalle Erfurt, Erfurt 2000; Paul Dobe – Photographische Naturstudien und Formfindung, Hrsg. Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln: Snoeck, 2018

"Die Hummer-Quadrille" –
Photographien von Roselyne Titaud, Herbert Bayer, Jim Dine, Ruth Hallensleben, Willi Moegle und Anonyme

Eine Ausstellung im Rahmen von Artist meets Archive und der Internationalen Photoszene Köln

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Öffentliche Führungen:

An jedem Sonntag während der Laufzeit der Ausstellungen, um 15 Uhr,
ohne Voranmeldung, Treffpunkt an der Ausstellungskasse (Eintritt + 2 Euro)

Das Führungsprogramm wird von der Fördergesellschaft der Photographischen Sammlung unterstützt.

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Veranstaltungen für Kinder:

Die Photo-Detektive...
Wir entdecken eine Ausstellung
Für Kinder von 6–10 Jahren

Termine:
Sa., 29. Juni
von 15–16.30 Uhr
Kosten inkl. Eintritt € 7,00

mit Verena Günther
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Darüber hinaus sind individuelle Buchungen für Kindergruppen möglich, Infos unter
Tel.: 0221/88895300.

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Öffnungszeiten Sa, So, 14–18 Uhr

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Kinderführungen

Öffnungszeiten und Eintritt

Während der Laufzeit ist die Ausstellung täglich von 14 bis 19 Uhr geöffnet, mittwochs geschlossen
Eintritt 5,50 € (erm. 3,00 €)
An jedem ersten Montag im Monat freier Eintritt!