Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur -  Eugène Atget
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Eugène Atget: Cabaret du petit Maure, 26 rue de Seine, 1911; courtesy Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln


Werke aus der Sammlung

Eugène Atget: Cabaret du petit Maure, 26 rue de Seine, 1911

Das Gebäude, aufgenommen von dem Photograph Eugène Atget, steht in Saint-Germain-des-Prés, ein traditionell bei Künstlern beliebter Stadtteil von Paris. Laut Datenbank des Französischen Kulturministeriums geht der nach wie vor bestehende Bau bis ins 17. oder 18. Jahrhundert zurück und war lange eine Schankwirtschaft mit dem Namen „Au petit Maure“.
    Eugène Atget, (*1857 Libourne, †1927 Paris), hatte sich um 1897 endgültig in Paris niedergelassen. Er war zuvor einige Jahre etwa Mitglied einer Truppe von Wanderschauspielern, hatte in der Armee gedient, ein Schauspielstudium in Paris begonnen, sich mit der Malerei befasst, bis schließlich die Photographie sein Hauptmetier und die Stadt Paris sein Hauptmotiv wurde. Repräsentative Boulevards, Hinterhöfe, Parks, Plätze und Straßenecken, Verkaufsstände, Ladenfassaden, Eingänge, Treppenhäuser und Interieurs – in Atgets umfangreicher Dokumentation entfaltet sich die Metropole in ihrer ganzen Vielgestaltigkeit und bis ins kleinste Detail. Die unmittelbaren und gegenstandsbezogenen Aufnahmen waren als Vorlagen etwa bei Malern und Architekten beliebt, auch Bibliotheken und Museen haben zu Lebzeiten bei Atget gekauft. Fasziniert von seinen Motiven zeigten sich die Künstler des Surrealismus, für die die alltäglichen, oftmals menschenleeren Szenerien wie Objets trouvés anmuteten.

Ein Durchbruch für Atget war die Begegnung mit der amerikanischen Photographin Berenice Abbott 1927, die den eigenständigen und hohen künstlerischen Wert seines photographischen Werkes erkannte und sich nach seinem Tod für den Nachlass einsetzte. Sie kaufte große Teile auf und es gelang ihr, Photographien von Atget in Ausstellungen und Publikationen zu veröffentlichen. Nicht zuletzt dank Berenice Abbotts Initiative ist Eugène Atgets Werk bis heute unvergessen.

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Ausstellungshinweis extern:

Zuasmmenspiel –
Natascha Borowski &
Anne Pöhlmann

Eine Ausstellung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf in Kooperation mit der Photographischen Sammlung/
SK Stiftung Kultur und dem Studio Bernd & Hilla Becher

im Kunstarchiv Kaiserswerth
Suitbertus-Stiftsplatz 1
(Eingang Stiftsgasse 2)
40489 Düsseldorf

Eröffnung am Freitag, 12. August,
15 bis 21 Uhr, Begrüßung 18 Uhr

Künstlerinnengespräch am Freitag,
23. September um 19 Uhr

Laufzeit: 13. August bis 30. Oktober 2022


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ON TOUR:

Photographien von August Sander im
Centre Pompidou in Paris –

/ Allemagne / Années 1920 / Nouvellle Objectivité / August Sander

11. Mai bis 5. September 2022

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Bernd und Hilla Becher im Metropolitan Museum of Art in New York –

15. Juli bis 6. November 2022

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August-Sander-Preis 2022

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Auch in der nächsten Ausstellung sind die Photo-Detektive wieder Geheimnissen auf der Spur –

wenn ihr zwischen 6 und 10 Jahren alt seid, gerne etwas über Photographien und Bilder erfahren und auch selbst welche machen möchtet, dann kommt zu unseren Kinderführungen.

Nächste Termine:
Samstag, 17.9., 22.10. und 19.11.,
15 – 16.30 Uhr

Näheres erfahrt ihr demnächst!

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DEUTSCHES FOTOINSTITUT:

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur kooperiert mit der Stadt Düsseldorf und dem DFI e. V., um die Fotokunst gemeinsam zu stärken.

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Werfen Sie einen Blick in unsere
aktuelle Ausstellung

VON BECHER BIS BLUME

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