Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur -  August Kotzsch
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August Kotzsch: Pilze im Weinberg, um 1870

August Kotzsch (1836–1910)

Der Photograph August Kotzsch entstammt einer Winzerfamilie aus Loschwitz in der Nähe von Dresden. Bereits in jungen Jahren arbeitete er im elterlichen Betrieb mit. Unter den Sommergästen der Familie befand sich ab 1852 der Maler Ludwig Richter, der Kotzsch erste künstlerische Kenntnisse vermittelte. Dabei ist es interessant zu erfahren, dass Moritz Meurer, Lehrer und Mentor Karl Blossfeldts, seine künstlerischen Grundlagen, insbesondere in der Landschaftsmalerei und im Naturstudium 1856 bis 1860 im Atelier von Ludwig Richter an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste zu Dresden erlernte. Da Richter mit seinen Schülern vielfach Ausflüge in die Umgebung Dresdens machte, um dort Landschafts- und Pflanzenstudien anzufertigen, ist es nicht ausgeschlossen, dass Meurer und Kotzsch voneinander wussten oder sich gar begegnet sind.

Zur Photographie kam August Kotzsch über den in der Nachbarschaft ansässigen Maler und Photographen August Niemann, dem er gelegentlich assistierte und dessen Photoausrüstung er 1860 übernahm. Von nun an arbeitete Kotzsch neben der Winzertätigkeit regelmäßig als Photograph, seine Themen und Motive konzentrierten sich auf seinen Alltag, seine unmittelbare landschaftliche und häusliche Umgebung. Er photographierte sommers wie winters im nahe gelegenen Wald und zahlreich sind seine Aufnahmen von Weinranken und anderen Kulturpflanzen in ihrer natürlichen Umgebung. In stilllebenartigen Kompositionen arrangierte er die im eigenen Garten geernteten Früchte und Gemüse, ebenso wie er einzelne Blätter, Blüten und Geäst auf neutralem Hintergrund zeigt. Seine Bilder entstanden bei diffusem Licht, das dem Abgebildeten Plastizität und Form verleiht.

Literatur:

Ulrike Gauss: August Kotzsch 1936–1910. Pionier der deutschen Photographie, Stuttgart: Edition Cantz, 1992.

AUGUST-SANDER-PREIS 2020 ist ausgeschrieben!

Einreichungen sind ab sofort möglich

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Ausstellungshinweise:

Bernd & Hilla Becher
Coal Mine Tipples –
Pennsylvanische Kleinbergwerke

Kunstarchiv Kaiserswerth
28. September 2019 bis 16. Februar 2020

Öffnungszeiten Sa, So, 14–18 Uhr

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Bernd & Hilla Becher: Industrial Visions

National Museum Cardiff, Wales
26. Oktober 2019 bis 1. März 2020

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Sonderveranstaltungen zur Ausstellung "Boris Becker – Hochbunker"


Dezember 2019:

Do. 12.12., 19 Uhr
Vortrag von Dr. Elke Purpus "Bunkerbilder – zwischen Inszenierung und Dokumentation"
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Januar 2020:

Zusatztermin wegen großer Nachfrage:
Do. 16.1., 19 Uhr
Künstlerführung durch die Ausstellung mit Boris Becker

So. 26.1. 11 Uhr
Führung durch den Hochbunker
Körnerstr. 101, Köln (Anmeldung erforderlich)
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Mo. 27.1., 19 Uhr
"Bunker im Film":
Der Himmel über Berlin, 1987, 127min,
von Wim Wenders
Filmpalette, Lübecker Str. 15, Köln

Fr. 31.1., 18.30 Uhr
Führung für Mitglieder und Gäste der Fördergesellschaft


Februar 2020:

Zusatztermin wegen großer Nachfrage:
So. 2.2., 11 Uhr
Führung durch den Hochbunker
Körnerstr. 101, Köln (Anmeldung erforderlich)
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Anmeldungen und weitere Informationen unter Tel.: 0221/88895300, photographie@sk-kultur.de

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Neuerscheinung:

Boris Becker. Bunker

Hrsg. Die Photographische Sammlung/
SK Stiftung Kultur, in Kooperation mit
dem Saarlandmuseum – Moderne Galerie, Saarbrücken, Snoeck Verlag, 2019, € 68
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Öffentliche Führungen:

An jedem Sonntag während der Laufzeit der Ausstellungen, um 15 Uhr,
ohne Voranmeldung, Treffpunkt an der Ausstellungskasse (Eintritt + 2 Euro)

Das Führungsprogramm wird von der Fördergesellschaft der Photographischen Sammlung unterstützt.

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Veranstaltungen für Kinder:

Die Photo-Detektive...
Wir entdecken eine Ausstellung
Für Kinder von 6–10 Jahren

Neue Termine ab März 2020!

Kosten inkl. Eintritt € 7,00

mit Verena Günther
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Darüber hinaus sind individuelle Buchungen für Kindergruppen möglich, Infos unter
Tel.: 0221/88895300.

Kinderführungen

Öffnungszeiten und Eintritt

Während der Laufzeit ist die Ausstellung täglich von 14 bis 19 Uhr geöffnet, mittwochs geschlossen
Eintritt 5,50 € (erm. 3,00 €)
An jedem ersten Montag im Monat freier Eintritt!