Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur -  Lawrence Beck
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Lawrence Beck: Virginalis, 2000, © Lawrence Beck, Sonnabend Gallery, New York

Lawrence Beck

Der in New York ansässige Photograph Lawrence Beck konzentriert sich in seinen Photographien, wie sie sich im Bestand der Photographischen Sammlung befinden, auf einen bestimmten Aspekt von Natur, der weltweit in Botanischen Gärten und Naturparks zu finden ist. Artifizielle Orte, an denen die Natur bewahrt und kategorisiert wird, in dem oft jeder Blume oder jedem Baum ein Namensschild mit der entsprechenden botanischen Bezeichnung zugeordnet wird.
Sinngemäß schrieb Walter Guadagni 2007 in seinem Essay über den Photographen, Beck nutze in den botanischen Gärten, jenen Orten, an denen Wissenschaft und Kultur gemeinsam Natur inszenieren, die Gelegenheit, Natur wie in einem Theater zu betrachten, das zu Studienzwecken und zum Vergnügen eingerichtet wurde. Dabei gehe es Beck vor allem darum, die Doppeldeutigkeit der illusionären Wirklichkeit offen darzustellen.
So dienen auch die den Pflanzen beigegebenen Namen als konzeptueller Rahmen für Becks Schwarzweiß-Photographien. In einer Reihe präsentiert ähneln sie jenen eines botanischen Lehrbuchs. Als Abstraktion von Natur leiten sie unser Bild und unsere Wahrnehmung von vegetativen Formen oder Strukturen. Sie befragen uns nach unserem Verhältnis zur Natur und zusammen mit den oft poetischen Pflanzennamen, wie sie Lawrence Beck pointiert vor Augen führt, laden sie geradezu in eine Phantasiewelt ein, die durchaus nicht ohne Witz ist.

Lawrence Beck studierte von 1980 bis 1984 am Purchase College, New York, 1982 bis 1983 an der Columbia University, New York. Seit 1995 hat Beck an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen und verschiedene Einzelausstellungen in der Sonnabend Gallery, New York und der Galerie Metropolis, Paris gehabt.

Lit.: Lawrence Beck, Sonnabend Editions, Musée l’Organe, Lyon 2001 sowie Walter Guadagni „Stories of the eye“, FMR-Magazine, Vol. 21, 2007, www.lawrencebeck.com

ON TOUR:

Photographien von August Sander im
Centre Pompidou in Paris –

/ Allemagne / Années 1920 / Nouvellle Objectivité / August Sander

11. Mai bis 5. September 2022

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Bernd und Hilla Becher im Metropolitan Museum of Art in New York –

15. Juli bis 6. November 2022

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Zur Ausstellung Photographische Konzepte und Kostbarkeiten bieten wir über unsere öffentlichen Sonntagsführungen (15 Uhr) hinaus ein umfangreiches Begleitprogramm an.

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August-Sander-Preis 2022

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Unsere Ausstellung ist täglich von
14–19 Uhr geöffnet, mittwochs geschlossen. Eintritt 6,50 €, erm. 4,00 €.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Auch in der nächsten Ausstellung sind die Photo-Detektive wieder Geheimnissen auf der Spur –

wenn ihr zwischen 6 und 10 Jahren alt seid, gerne etwas über Photographien und Bilder erfahren und auch selbst welche machen möchtet, dann kommt zu unseren Kinderführungen.

Nächste Termine:
Samstag, 17.9., 22.10. und 19.11.,
15 – 16.30 Uhr

Näheres erfahrt ihr demnächst!

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DEUTSCHES FOTOINSTITUT:

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur kooperiert mit der Stadt Düsseldorf und dem DFI e. V., um die Fotokunst gemeinsam zu stärken.

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